Die ersten 100 Tage

Ich erinnere mich gut, dass ich meinem ersten Tag als Consultant bei GP+S voller Spannung entgegenblickte. Bereits während meines Studiums erhielt ich hier als Werkstudent einen ersten Einblick in das Tagesgeschäft in einer Strategieberatung. Trotzdem war ich natürlich auf meine neuen Aufgaben als Consultant gespannt.

Erster Tag:

Willkommen
bei GP+S

Als ich an meinem ersten Arbeitstag morgens im Office in Bad Homburg ankam, wurde ich bereits von einem der Geschäftsführer erwartet, der mich zu meinem neuen Schreibtisch führte. Auf dem Weg erklärte er mir, dass er mir zukünftig als Mentor zur Seite stehen wird, um mich bei Fragen und in meiner Entwicklung als Berater bestmöglich zu unterstützen. An meinem Platz angekommen erhielt ich wie jeder neue Berater meinen Firmen-Laptop und mein Geschäftshandy, das ich mir im Vorfeld bereits ausgesucht hatte.

Obwohl ich bereits alle Berater aus meiner Zeit als Werkstudent kannte, ließen es sich die meisten nicht nehmen, mich als neuen Kollegen zu begrüßen. Nachdem mich verschiedene Kollegen aus Admin und IT bei der Einrichtung diverser Systeme und Tools unterstützten, ging es am Nachmittag in Einzelgespräche mit meinem Mentor und einem weiteren Geschäftsführer. Neben der Klärung organisatorischer Fragen erläuterten sie nochmal ihre jeweiligen Fachgebiete und branchenspezifische Besonderheiten.

Nach meinem ersten Tag war ich positiv beeindruckt, dass ich als vormaliger Werkstudent mit derselben Aufmerksamkeit wie jeder neue Berater bei GP+S aufgenommen wurde.

Erste Woche:

Kollegen und
erste Projekte

Mein zweiter Arbeitstag startete mit einem Kick-off-Meeting für mein erstes Projekt: Eine Wettbewerbsanalyse für eine in Deutschland führende Energievertriebsgesellschaft. Die Fragestellung war bereits definiert. Das Projektteam bestand aus drei Personen: einem Geschäftsführer, einem Senior Consultant und mir. Zügig wurden erste Ideen für das Vorgehen erarbeitet, ein Projektplan entworfen und Aufgaben verteilt. Viel Zeit für Verschnaufpausen gab es in der ersten Woche nicht.

Am nächsten Tag wurde ich direkt noch in ein zweites Projekt miteingebunden, bei dem ich das Projektteam bei der Vorbereitung eines Projekt-Kick-offs für eine Geschäftsfeld-Strategieentwicklung unterstützen durfte. Die Aufgabenstellungen in beiden Projekten waren komplex und anspruchsvoll. Durch eine generell sehr kollegiale und hilfsbereite Atmosphäre habe ich mich jedoch zu jeder Zeit wohl gefühlt und in die Lage versetzt, mich den herausfordernden Aufgaben zu stellen.

Durch eine überschaubare Teamgröße von insgesamt 50 Kollegen kennen sich die Mitarbeiter alle gut untereinander und es herrscht ein freundschaftlich-familiäres Arbeitsklima. Auch mit der Geschäftsführung sind hier alle per du.

Erster Monat:

Mitten im Projekt

Bei GP+S bekommt man schnell Verantwortung übertragen. Nach der ersten Woche war ich vollständig in das Wettbewerbsanalyse-Projekt involviert. Hierfür musste ich mir schnell relevantes Industriewissen aneignen und das Businessmodell des Kunden und seiner Wettbewerber verstehen. Die Branchenexpertise und das Fachwissen der anderen Consultants halfen ungemein die komplexen Zusammenhänge und Mechanismen zu verstehen.

In Projekten bei GP+S agieren die Projektteams stets in enger Abstimmung mit unseren Kunden, was von diesen sehr geschätzt wird. Die regelmäßigen Telkos und Meetings zum Austausch mit den Auftraggebern, die in der Regel einen hohen Level an Expertise und Seniorität mitbringen, sind anspruchsvoll und machen Spaß zugleich. Die professionelle Vorbereitung der Meetings innerhalb des Projektteams trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass ich auf diesem Niveau einen guten Beitrag leisten kann.

Erste 100 Tage:

Vollständig angekommen

Nach etwas mehr als 3 Monaten war ich vollständig bei GP+S angekommen. Ich hatte erste Routinen entwickelt und fühlte mich sicher in der Projektarbeit und im Umgang mit Kunden. Durch mein Mitwirken an verschiedenen Projekten konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und mir vieles bei meinen Kollegen abschauen. Das Highlight meiner Anfangszeit bei GP+S war ohne Zweifel die Präsentation der Zwischenergebnisse der Wettbewerbsanalyse vor dem Top-Management des Auftraggebers in einem mehrstündigen Workshop.

Insgesamt erhielt ich in den ersten 100 Tagen einen guten Überblick über die Vielzahl an unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Beratungsthemen. Neben fachlichem Wissen konnte ich in dieser Zeit auch meine methodischen Kenntnisse weiterentwickeln. Äußerst hilfreich war z. B. eines der regelmäßig stattfindenden Inhouse-PowerPoint-Trainings. Die vermittelten Tipps und Tricks halfen, bei der Erstellung von Präsentationen professioneller und effizienter zu werden.

Ein weiteres Highlight für mich war unser Teamevent, in dessen Rahmen wir mit dem gesamten Team eine Geocaching Challenge mit anschließender Sekt-Keltereibesichtigung und Verköstigung in Wiesbaden durchgeführt haben. Ich freue mich auf die weitere Zeit bei GP+S und bin gespannt, welche Herausforderungen mich zukünftig hier erwarten.