Konkrete Tipps zur Gestaltung der virtuellen Zusammenarbeit

  • Vorbereitung und Planung
    • Extra-Zeit für die Vorbereitung von Terminen einplanen
      Inhalte, Regeln und Technik sollten teamintern genau vorbereitet werden (ggf. „Dry Run“).
    • Themen inhaltlich und methodisch vorstrukturieren
      Anstelle von längeren freien Diskussionen ist es besser, Argumente in vordefinierten Kategorien aufzunehmen und dann abzuarbeiten.
  • Format und Inhalt
    • Kürzere Formate und regelmäßige Pausen
      Da die Aufmerksamkeit in virtuellen Formaten schneller abnimmt, sind mehrere kurze Termine effektiver als eine lange, zusammenhängende Arbeitssession.
    • Virtuelle Runden eher klein halten
      Co-kreatives Arbeiten funktioniert am Besten in kleineren Runden (ca. 3-5 Personen), große Runden eignen sich eher für Präsentationsformate oder als „Abholer“.
    • Terminagenda kurz und flexibel halten
      In Terminen sollte man sich ggf. spontan an aktuelle Gegebenheiten anpassen können.
    • Themen mit Teilnehmern vor- und nachbereiten
      Verteilung von pre-read-Unterlagen, ein kurzfristiges Follow-up und die Aufteilung von To Do‘s unterstützen die effektive Zusammenarbeit.
    • Raum für persönlichen Austausch einplanen
      Auch in Regelterminen muss Zeit für einen kurzen, persönlichen Austausch vorgesehen werden. Dies fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team. Ergänzend dazu können informelle Austauschformate wie z.B. virtuel Coffee Break eingeführt werden.
  • Ablauf
    • Aktive Moderation
      Ab ca. 5 Teilnehmern ist der Einsatz eines Moderators und die Einführung von Regeln zur Wortmeldung und Redezeiten sinnvoll
    • Weitere Rollen vergeben
      Vor allem bei einem großen Teilnehmerkreis, ist es ratsam neben dem Moderator weitere Rollen zu vergeben, z.B. Timekeeper, Protokollant, technischer Support für Teilnehmer.

Toleranz, wenn etwas nicht perfekt läuft, z.B. Technisches Setup, sonstige Rahmenbedingungen, etc.